Schimmel-Untersuchung

Schimmelpilze wachsen z.B. nach Feuchteschäden bei geeigneten Bedingungen wie hoher Luftfeuchtigkeit und hohem Feuchtegehalt des Untergrundes innerhalb weniger Tage und werden oft sichtbar als schwarze, grüne oder gelbliche Flecken und watteähnlichen Rasen auf Wänden und Oberflächen. Schimmelpilze müssen jedoch nicht immer in dieser Form in Erscheinung treten um zu schaden. Ein derartiger Befall ist immer die Spitze eines Eisberges.

 

Ein muffiger Geruch kann ein erstes Anzeichen für eine Schimmelpilzbelastung sein auch wenn kein offensichtlicher Befall feststellbar ist.

 

Schimmelbefall ist nicht immer sichtbar. Mikrobielle Schäden können nur zum Teil mit bloßem Auge als Schimmelflecken wahrgenommen werden; daneben tritt der Schimmelbefall häufig an verdeckten Stellen oder unter der Materialoberfläche auf und ist dort nicht erkennbar. Sichtbarer und nicht sichtbarer Schimmelbefall kann, muss aber nicht gemeinsam auftreten. Sichtbare Flecken führen meist zu größerer Besorgnis, selbst wenn es sich nur um kleine Flächen handelt. Verdeckter Befall enthält jedoch häufig sehr viel mehr mikrobielle Biomasse von Schimmelpilzen und führt oft aus dem Verborgenen zu Gesundheitsproblemen.

 

Diese gesundheitlichen Beschwerden können die Folge von Schimmelpilzen sein:

  • Allergien
  • Kopfschmerzen
  • Augenbrennen
  • Atemwegserkrankungen
  • Erkältungssymptome
  • Häufige Infekte

Typische Befallstellen von Schimmelpilzen:

 

Zimmerecken

Tapeten

Fensterecken


 

Uns Baubiologen geht es um die Erkennung und Vermeidung mikrobiologischer Belastungen im Wohnumfeld und in der Atemluft. Die Erkennung und Vermeidung von erhöhten Schimmelpilzzahlen, insbesondere der gefährlichen Pilzarten mit krankmachenem oder sogar tödlichem Potenzial ist unser Bestreben.

 

Erhöhte Pilzzahlen gehören in kein gesundes Haus. Sie sind Zeichen für ein schlechtes Raumklima und zu große Feuchte.

 

Gründe hierfür können sein:

  • Wasserschäden
  • Wärmebrücken
  • Unzureichendes Lüften
  • Defekte oder mangelhaft gewartete Klimanlagen
  • Falsche oder schadhafte Horizontalsperren
  • Ungenügende Austrocknungsphasen bei Um- oder Neubauten
  • Staunässe fördernde Baustoffe

Die Feuchtegrenze, unterhalb derer kein Wachstum von Schimmelpilzen auf Materialien stattfindet, liegt unter sonst optimalen Bedingungenbei ca. 70 % relativer Feuchte an der Oberfläche. Mit zunehmendem Feuchtegehalt des Materials steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Schimmelpilzwachstum auftritt. Bei 80 % relativer Feuchte an der Oberfläche sind bei ausreichend hoher Oberflächentemperatur (deutlich im Plusgradbereich) die Wachstumsbedingungen für viele innenraumrelevante Schimmelpilzarten erreicht. Bei höherer Oberflächenfeuchte von über 80 % können nahezu alle Schimmelpilzarten sowie Bakterien wachsen. Im stehenden Wasser (100 % Feuchte) wachsen in der Regel keine Schimmelpilze, sondern Bakterien.

 

Hefepilze benötigen Feuchte noch mehr als Schimmelpilze, wachsen selten auf Wänden und sind oft nur als dezenter heller oder gräulicher Belag sichtbar. Ihr Lebensumfeld ist:

  • Nässebereiche in Küche, Toilette, Bad
  • Abflüsse und Rohren
  • Kühlschränke
  • Waschmaschinen
  • Spülmaschinen

Auf diese Weise werden Teller, Schüsseln, Tassen, Besteck und Kleidung immer wieder kontaminiert. Nur im Kochgang werden Pilze und Sporen vollständig abgetötet.

 

 

Haben Sie einen Verdacht, dass in Ihrem Zuhause eine Belastung durch Schimmelpilze vorliegt?

 

Dann lassen Sie eine Schimmeluntersuchung durchführen.

 

Wir ermitteln die Stärke und die Art des Befalls durch die Untersuchung von Luft- und Materialproben, stellen die Gefährlichkeit der Verursacher fest und geben Tipps zur Sanierung und Vorbeugung.

Als qualifizierte Messtechniker untersuchen wir nach dem Standard der baubiologischen Messtechnik und streben jede Risikoreduzierung an. Wir vergleichen die Messergebnisse mit den baubiologischen Richtwerten und zeigen Wege auf, wie man sie einhalten kann. Diese Vorsorgewerte dienen dem Erhalt Ihrer Gesundheit. Der Maßstab ist die Natur.